Wie die Bleiruten eines Kirchenfensters einzelne Glassegmente zu einem Ganzen verbinden, so hält der Elektrolythaushalt während des Fastens den Körper im Gleichgewicht. Dieser Leitfaden erklärt, welche Mineralstoffe dabei eine Rolle spielen.
Die Herausforderung
Während längerer Essenspausen entfällt die kontinuierliche Zufuhr von Mineralstoffen über die Nahrung. Der Körper greift auf innere Reserven zurück, um den Elektrolythaushalt aufrechtzuerhalten — ein fein austariertes System aus Natrium, Kalium und Magnesium.
Wird dieses Gleichgewicht nicht beachtet, kann sich das bemerkbar machen. Fundiertes Wissen darüber, welche Mineralstoffe wofür zuständig sind, hilft, Fastenphasen bewusster zu gestalten.
Wissenschaftliche Grundlage
Die folgenden Aussagen sind von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geprüft und zugelassen.
EFSA-zugelassene Aussage: Magnesium trägt zu einem normalen Elektrolytgleichgewicht bei
Beim Fasten verändert sich die Verteilung von Flüssigkeit und Mineralstoffen im Körper. Magnesium wirkt als Regulator dieses Gleichgewichts und unterstützt damit einen zentralen Aspekt der Fastenphysiologie.
EFSA-zugelassene Aussage: Kalium trägt zur normalen Funktion des Nervensystems bei
Kalium ist an der elektrischen Erregbarkeit von Nervenzellen beteiligt. Während längerer Fastenphasen kann eine bewusste Betrachtung der Kaliumzufuhr Teil einer informierten Herangehensweise sein.
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